12.09.12 –
|
| PR Artikel in der LZ vom 11. 9. |
Drollig sind sie ja, die KollegInnen von der CDU, wie sie stolz in der LZ den Ausbau des Sülzweges zwischen Reppenstedt und Lüneburg für sich reklamieren. Allein, fair ist das nicht. "Diesen Schotterweg will die Reppenstedter CDU [...] zur Radstraße ausbauen lassen," heißt es im Untertitel des Fotos vom Klassenausflug. Nein, liebe LZ, will sie nicht. Das hat sie in mehreren Rats- und Ausschusssitzungen sehr deutlich gemacht.
Der Ausbau des Sülzweges (bislang ein Feldweg zwischen Ortsausgang Reppenstedt und Lüneburg Jüttkenmoor/Mittelfeld) ist ein grün-rotes Projekt der ersten Stunde und wurde bereits mit Beginn der Haushaltsberatungen im vergangenen Winter auf den Weg gebracht. Ziel ist eine moderne Radroute, die vor allem im Berufsverkehr Fahrten ins südliche Zentrum Lüneburgs und in Richtung Leuphana sicherer und schneller machen wird.
![]() |
| "Hydraulisch gebundenes Mineralgemisch" nach Regen (am Lüneburger Bahnhof West) |
Die Idee gewann Konturen mit einer Veranstaltung des OV Gellersen im August 2011 mit dem Verkehrs- und Wirtschaftsgeografen Peter Pez im Reppenstedter Porthhof. Er legte unter anderem dar, dass das Angebot einer ernstgemeinten Rad-Infrastruktur eine wichtige Voraussetzung für PendlerInnen im Nahbereich ist, regelmäßig auf das Rad umzusteigen.
Daher entschied sich die Mehrheitsgruppe für den Ausbau mit einer festen, dauerhaften Decke. Ein festgewalzter Kiesweg ("hydraulisch gebundenes Mineralgemisch"), wie er der Union vorschwebt, wäre an jedem Regentag eine Herausforderung für Mensch und Material, spätestens wenn der erste Trecker drüber führe.
|
| Wirtschaftsweg mit Betonspuren (in Dithmarschen) |
Gruppensprecherin Claudia Kalisch und Verkehrsausschussmitglied Oliver Glodzei hatten ursprünglich sogar doppelte Betonspuren vorgesehen. Um die Kosten im Rahmen zu halten, entschied sich die Gruppe aber für eine Tränkdecke mit pflanzlichem Bitumen. Tränkdecken sind eine kostengünstige Asphaltalternative auf schwächer frequentierten Straßen und Wirtschaftswegen. Für Radwege sind sie damit auch bei starker Nutzung gut geeignet.
"Wir wollten hier keinen neuen Ausflugsradweg bauen, sondern vor allem ein Angebot für Pendlerinnen und Pendler schaffen," erläutert Glodzei. "Darüber dass es auf Lüneburger Seite noch weitergehen muss, sind wir im Gespräch. Aber der Anfang ist gemacht." Die Bauarbeiten beginnen noch in diesem Jahr.
Kategorie
Ansprechpartner*innen für die Zugangsdaten sind Heike Virchow und Thomas Hoefling: ag.wirtschaft@gruene-lueneburg.de
Gäste nach Anmeldung an niklas.wolf@gruene-lueneburg.de willkommen.
Mitgliederöffentlich. Anmeldung unter sprecher@gruene-lueneburg.de erbeten.
Unser Landratskandidat Torsten Franz kommt uns besuchen. Wenn ihr Fragen habt oder euch über Politik austauschen wollt, kommt vorbei. Thema ist wie immer: Was sind [...]
MehrWer macht was im Orts- Kreis- und Landesverband? Wie funktioniert die Lüneburger Kommunalpolitik? Welche Angebote zur aktiven Mitarbeit gibt es?
Anmeldung an niklas.wolf@gruene-lueneburg.de
Klar ist: Vielfaltspolitik bleibt nicht bei Beschlüssen stehen, sondern braucht konkrete Strukturen, kontinuierlichen Austausch und [...]
Nah am Menschen, stark im Wandel. Mit diesem Versprechen ziehen wir in die Landtagswahlen im Herbst. Beim Länderrat in Sassnitz auf Rügen haben [...]
Beim Ostkongress in Sassnitz auf Rügen haben wir den Startschuss für die Landtagswahlkämpfe in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt [...]