11.10.14 –
Dass das Theater Lüneburg ein ganz besonderer Schatz unserer Region ist, wissen die meisten. Dass es eine der wirtschaftlichsten Bühnen Niedersachsens ist, eher wenige. Trotzdem fehlen Gelder, steigen die Kosten stärker als Einnahmen und Zuschüsse.
Auf Initiative der beiden Lüneburger Landtagsabgeordneten Andrea Schröder-Ehlers (SPD) und Miriam Staudte (Grüne) haben die Wahlkreisabgeordneten aller kommunalen Theater in Niedersachsen einen gemeinsamen Appell an die Landesregierung und die Regierungsfraktionen gerichtet. Forderung der Unterzeichnenden ist eine Perspektive für eine Aufstockung der Grundförderung der kommunalen Theater. "Wir haben ein deutliches Ungleichgewicht zwischen der Förderung der Staatstheater und den kommunalen Theatern", so die Grünen-Politikerin Miriam Staudte.
Ihre Kollegin Andrea Schröder-Ehlers betont die Dringlichkeit für das Lüneburger Theater: "Wenn das Land hier nicht aufstockt, werden die Tarif- und Kostensteigerungen der letzten Jahre nicht aufzufangen sein. Eine wirtschaftliche Schieflage des Theaters muss verhindert werden."
Beide Abgeordnete sehen keinen wesentlichen Spielraum für Einsparungen beim Theater. "Im Landesvergleich ist Lüneburg, was die Wirtschaftlichkeit angeht, Spitzenreiter," so die beiden Politikerinnen.
Dies wurde von Seiten der Kulturpolitiker der Regierungsfraktionen bei einem Treffen, das die Lüneburger Abgeordneten mit Vertretern des Theaters in Hannover arrangiert hatten, bestätigt. Mit weiteren Gesprächen wollen die beiden Abgeordneten Ihr Anliegen in die Haushaltsberatungen einbringen. "Unser Theater ist in der Lüneburger Kulturszene nicht wegzudenken und hat Strahlkraft bis weit in die Nachbarkreise," so Staudte und Schröder-Ehlers.
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