
12.12.18 –
Bisher hat sich die Fraktion der GRÜNEN im Samtgemeinderat Scharnebeck zum Neubau der Außenstelle der Grundschule in Echem bedeckt gehalten. Wir forderten umgehend nach dem Brand eine klare Darstellung der zu erwartenden Neubaukosten, der zu erwartenden Versicherungsleistung sowie möglicher Zuschüsse Dritter. Diese Daten liegen auch eineinhalb Jahre nach dem Brand seitens der Samtgemeindeverwaltung nicht verlässlich vor. Es gibt jedoch eine erste Schätzung und Einschätzungen, was hier zu erwarten ist. Wir müssen davon ausgehen, dass uns der Neubau mit bis zu 2,5 Mio Euro belasten wird.
Gleichzeitig beobachtet die Fraktion die gelungene Aufnahme der Schüler*innen aus Echem und den Nachbargemeinden am Standort in Hohnstorf. Erste räumliche Engpässe konnten spätestens mit diesem Schuljahr überwunden werden. Werden der dort geplante Um- und Anbau realisiert, stehen ausreichend Kapazitäten für einen zukunftsfähigen Schulbetrieb für alle Schüler*innen der Gemeinden Echem, Hittbergen, Hohnstorf und Lüdersburg zur Verfügung. Alle Anfordernisse an einen modernen Schulbetrieb mit den besonderen Herausforderungen der Inklusion können dort erfüllt werden. Eine einzügige Außenstelle kann all dies nur unzureichend leisten.
„Wie seit langem gefordert möchte wir mit den Ratsmitgliedern in einen ergebnisoffenen, konstruktiven Dialog über eine zukunftsfähige Grundschulstruktur für die vier Gemeinden eintreten. Dieser wurde bisher von einigen Fraktionen verweigert“, so Stefan Block, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN. „Ferner ist für uns völlig klar, dass in Echem wieder eine Sporthalle – gern auch größer wie vor dem Brand – sowie ein Gebäude mit Dorfgemeinschaftsfunktionen entstehen muss. Weitere Nutzungsmöglichkeiten eines solchen Baus sollten offen erörtert werden.“
Ebenso fühlen wir uns moralisch verpflichtet eine einvernehmliche Lösung hinsichtlich der Betriebskosten zu finden, damit Echem angesichts des tragischen Brandes nicht auch noch zusätzlich belastet wird. Wir sind uns da durchaus der Verantwortung gegenüber der Gemeinde Echem bewusst.
Der stellvertretende Fraktionssprecher, Claus Poggensee ergänzt: „Leider liefert uns die Verwaltung der SG seit über einem Jahr nur sehr zögerlich Fakten. Uns war seit dem Brandgeschehen ziemlich klar, dass hier eine zusätzliche Belastung auf den Samtgemeindehaushalt und damit die Steuerzahler*in zukommen würde. Wir wären angesichts der moralischen Verantwortung trotz aller pädagogischen Bedenken bereit gewesen, hierfür zusätzlich zur Versicherungserstattung Mittel in Höhe von rund 1,5 Mio. € bereitzustellen. Die zu erwartenden Kosten werden aber weit über diesen Betrag liegen.“
Eddie Germer, Fraktionsmitglied der GRÜNEN, ergänzt: „Wir sind uns der Verantwortung für den Breitensports in unserer Samtgemeinde völlig bewusst. Für uns bedeutet gute Kommunalpolitik, sich aktuellen, veränderten Anforderungen zu stellen. Nicht Energie verschwenden, um Fehler in der Vergangenheit zu suchen. Sondern aus Fehlern der Vergangenheit lernen. Wir wollen jetzt Zukunft gestalten. Hier sehen wir den Rat in seiner Gesamtheit gefordert, gemeinsam eine gute Lösung für die Sportler*innen in der Samtgemeinde zu finden“
Kategorie
Ansprechpartner*innen für die Zugangsdaten sind Heike Virchow und Thomas Hoefling: ag.wirtschaft@gruene-lueneburg.de
Gäste nach Anmeldung an niklas.wolf@gruene-lueneburg.de willkommen.
Mitgliederöffentlich. Anmeldung unter sprecher@gruene-lueneburg.de erbeten.
Unser Landratskandidat Torsten Franz kommt uns besuchen. Wenn ihr Fragen habt oder euch über Politik austauschen wollt, kommt vorbei. Thema ist wie immer: Was sind [...]
MehrWer macht was im Orts- Kreis- und Landesverband? Wie funktioniert die Lüneburger Kommunalpolitik? Welche Angebote zur aktiven Mitarbeit gibt es?
Anmeldung an niklas.wolf@gruene-lueneburg.de
Klar ist: Vielfaltspolitik bleibt nicht bei Beschlüssen stehen, sondern braucht konkrete Strukturen, kontinuierlichen Austausch und [...]
Nah am Menschen, stark im Wandel. Mit diesem Versprechen ziehen wir in die Landtagswahlen im Herbst. Beim Länderrat in Sassnitz auf Rügen haben [...]
Beim Ostkongress in Sassnitz auf Rügen haben wir den Startschuss für die Landtagswahlkämpfe in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt [...]