17.12.09 –
Dieses Hin- Hergeeire um den unabweisbar notwendigen Tarifausgleich - um 8,5 % gestiegene Personalkosten - trifft das ohnehin unterfinanzierte Theater Lüneburg im Kern, macht solide Zukunftpläne unmöglich. Der neue Intendant Hajo Fouquet wird sich über diesen liebevollen Willkommensgruß aus Hannover freuen, der ihn letztlich zwingen würde, die Abschaffung einer Sparte zu planen. Wird tatsächlich die faktische Zusage von CDU-Fraktionschef McAllister vom Ende November widerrufen, eine Million Euro für die kommunalen Theater außer der Reihe zur Verfügung zu stellen, daraus den Ausgleich zum Teil (140.000 Euro) für das Theater Lüneburg zu leisten, so stellen sich die Fragen:
Worauf können sich Stadt und Landkreis bei den Verhandlungen mit der Landesregierung noch verlassen?
Wo ist die eine Million Euro Unterstützung für die kommunalen Theater geblieben, von der David McAllister sprach?
CDU und FDP müssen sich ohne Wenn und Aber auf ihre selbst ausgesprochene Verpflichtung besinnen, den kommunalen Theatern in Niedersachsen ein finanziell tragfähiges Fundament zu verschaffen. Es wird höchste Zeit! 2011 läuft der Zuschussvertrag zwischen Land sowie Stadt und Landkreis Lüneburg aus.
Ulrich Völker, kulturpolitischer Sprecher Ratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
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