Vor 26 Jahren veränderte eine Katastrophe die Welt: Am 26. April 1986 kam es im Atomkraftwerk von Tschernobyl zum Super-GAU. Um 1 Uhr 23 Min. 40 Sek. explodierte der Block 4 des Atomkraftwerks und machte Millionen Menschen zu Opfern. 180.000 Kilogramm hochradioaktives Material befand sich im Inneren des Reaktors. Die radioaktive Wolke machte vor keiner Grenze halt, sie zog um die Welt. Und noch heute spüren wir die Folgen.
Doch selbst der weitere GAU in Fukushima vor einem Jahr hat nicht dazu geführt, dass die Atomanlagen weltweit so schnell wie möglich abgeschaltet werden, ganz im Gegenteil: Es werden weiterhin neue AKW gebaut. Dabei ist hinlänglich bekannt und mehrfach nachgewiesen, dass diese Technik selbst ohne derartige Katastrophen die Umwelt verstrahlt. Zudem werden täglich weiterhin tonnenweise Atommüll produziert, ohne Aussicht auf ein geeignetes Endlager, während der 'alte' Atommüll zur tickenden Zeitbombe geworden ist und uns zeigt, dass selbst die besten Techniker der Welt über keine Mittel verfügen, damit sachgerecht umzugehen (Asse): Eine Lösung ist nicht in Sicht!
Genug Gründe, um weiterhin Gesicht und Flagge zu zeigen: Atomkraft, Nein DANKE! Daher rufen wir zusammen mit dem 'Lüneburger Aktionsbündnis gegen Atom' zur Demo auf.
Großdemo am 28.4. in Gorleben
Das Lüneburger Atombündnis hat für die LüneburgerInnen kostenlose Busse für die große Kundgebung am Samstag, den 28.4. organisiert. Sitzplätze müssen Sie aber vorab reservieren: http://www.lagatom.de/?p=2661#more-2661. Die 5 Busse fahren um 11.40 Uhr ab Bahnhof/ZOB und kehren gegen 17.00 Uhr dorthin zurück.
Außerdem: Deutsche Bürgschaft für marodes Atomkraftwerk in Brasilien?
Die Bundesregierung will für ein Atomkraftwerk bürgen, dass keinen Sicherheitsstandards genügt: http://www.3sat.de/page/?source=/nano/umwelt/161935/index.html.
Die Entscheidung wird vermutlich bald feststehen und daher ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um sich der Atombürgschaft lautstark entgegenzustemmen: Campact hat eine Telefonaktion erdacht, die am 26. und 27. April stattfindet. Die Ministerien für Wirtschaft, Finanzen, Entwicklung und das Auswärtige Amt sollten von allen angerufen werden, die sich Aufklärung wünschen und sich gegen eine solche Bürgschaft aussprechen wollen: www.campact.de/atom2/sn12/telefonaktion.
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