BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Grüne Lüneburg

Kommunale Theater stärken

Dass das Thea­ter Lü­ne­burg ein ganz be­son­de­rer Schatz un­se­rer Re­gion ist, wis­sen die meis­ten. Dass es eine der wirt­schaft­lichs­ten Büh­nen Nie­der­sach­sens ist, eher we­ni­ge. Trotz­dem feh­len Gel­der, stei­gen die Kos­ten stär­ker als Ein­nah­men und Zu­schüs­se. Mi­ri­am Staud­te und An­drea Schrö­der-Eh­lers ha­ben nun ei­nen Ap­pell an die Lan­des­re­gie­rung ge­rich­tet, die För­de­rung auf­zu­stoc­ken.

Theater Lüneburg (Foto: Andreas Praefcke)Dass das Thea­ter Lü­ne­burg ein ganz be­son­de­rer Schatz un­se­rer Re­gion ist, wis­sen die meis­ten. Dass es eine der wirt­schaft­lichs­ten Büh­nen Nie­der­sach­sens ist, eher we­ni­ge. Trotz­dem feh­len Gel­der, stei­gen die Kos­ten stär­ker als Ein­nah­men und Zu­schüs­se.

Auf Initiative der beiden Lüneburger Landtagsabgeordneten Andrea Schröder-Ehlers (SPD) und Miriam Staudte (Grüne) haben die Wahlkreisabgeordneten aller kommunalen Theater in Niedersachsen einen gemeinsamen Appell an die Landesregierung und die Regierungsfraktionen gerichtet. Forderung der Unterzeichnenden ist eine Perspektive für eine Aufstockung der Grundförderung der kommunalen Theater. "Wir haben ein deutliches Ungleichgewicht zwischen der Förderung der Staatstheater und den kommunalen Theatern", so die Grünen-Politikerin Miriam Staudte.

Ihre Kollegin Andrea Schröder-Ehlers betont die Dringlichkeit für das Lüneburger Theater: "Wenn das Land hier nicht aufstockt, werden die Tarif- und Kostensteigerungen der letzten Jahre nicht aufzufangen sein. Eine wirtschaftliche Schieflage des Theaters muss verhindert werden."

Beide Abgeordnete sehen keinen wesentlichen Spielraum für Einsparungen beim Theater. "Im Landesvergleich ist Lüneburg, was die Wirtschaftlichkeit angeht, Spitzenreiter," so die beiden Politikerinnen.

Dies wurde von Seiten der Kulturpolitiker der Regierungsfraktionen bei einem Treffen, das die Lüneburger Abgeordneten mit Vertretern des Theaters in Hannover arrangiert hatten, bestätigt. Mit weiteren Gesprächen wollen die beiden Abgeordneten Ihr Anliegen in die Haushaltsberatungen einbringen. "Unser Theater ist in der Lüneburger Kulturszene nicht wegzudenken und hat Strahlkraft bis weit in die Nachbarkreise," so Staudte und Schröder-Ehlers.

 


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