Man mag sich nicht vorstellen, was hätte passieren können, als am Mittwoch Abend Olaf Meyer vor dem DGB Haus mutmaßlich von Nazischlägern mit einem Messer attackiert wurde. Er kam mit einer Schnittwunde am Arm davon und der Erfahrung, jemandem gegenüberzustehen, der ihn töten wollte. Wir wünschen ihm, dass beide Wunden rasch heilen mögen.
Der Angriff zeigt, wie wichtig Olafs Arbeit und unser aller fortwährende Kampf gegen faschistische Gewalt und Ideologie sind. Er ist eine von über fünfzig rechtsextremen Gewalttaten, die allein in Niedersachsen in diesem Jahr bereits aktenkundig wurden. Er ist typisch für nationalsozialistischen Terror: brutal und heimtückisch.
Der Terror ist nur eine Seite der faschistischen Gefahr. Auf der anderen stehen jene kreide fressenden Rattenfänger, die im Schutz der Rechte, die sie uns so gern nehmen würden, den braunen Keil in die Gesellschaft zu treiben suchen. "Das wird man doch noch sagen dürfen!" ist das sprachliche Pendant zu der Klinge, die heute gegen einen der unseren geführt wurde.
Wir werden beiden entgegentreten. Dazu braucht's Mut. Wir danken Olaf Meyer, dass er ihn immer wieder zeigt und stehen selbstverständlich solidarisch an seiner Seite.
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Nazis? Nein danke.
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