
01.01.70 –
Jedes Kind hat ein Recht darauf, in einer Regelschule unterrichtet zu werden und die Chance zu bekommen, einen Schulabschluss zu machen. Auch diejenigen, die aufgrund ihrer körperlichen und neurologischen Voraussetzungen bisher davon ausgeschlossen wurden.
Für viele dieser Kinder und Jugendlichen ist es notwendig, dass der Unterricht nicht mehr frontal stattfindet und nicht alle dieselben Lehrmaterialien erhalten.
Richtig umgesetzt kann dies auch Vorteile für alle anderen Schüler*innen haben: durch Individualisierung des Lernens kann der persönliche Lernerfolg und die Motivation gestärkt werden, jede*r erhält die Gelegenheit, eigene Stärken auszubauen und dadurch auch Fähigkeiten für die spätere Berufswahl auszubauen.
Die Umsetzung jedoch funktioniert in weiten Teilen bisher nicht. Schulen erhalten kaum zusätzliche Mittel, um individuell zu fördern und der Lehrplan ist so eng gefasst, dass kein ausreichender Spielraum besteht, um Stärken auszubauen und Interessen der Lernenden zu berücksichtigen.
Digitalisierung bietet die Chance, diese Umstände zu verbessern, denn durch den bundesweiten Austausch von Lehrmaterialien könnte den Bedürfnissen jeder*s Einzelnen entsprochen werden. Auch ist die persönliche Anwesenheit im Unterricht nicht immer zwingend erforderlich.
Normale Krankheitszeiten können durch eine verbesserte Digitalisierung leichter ausgeglichen werden, da Lehrmaterialien allen Schüler*innen der Klasse mit Anmerkungen aus dem Unterricht bereitgestellt werden können.
Inklusion beschreibt nicht nur die Eingliederung von Menschen mit Behinderung, sondern eine ganz andere schulische Mentalität, in der nicht mehr einer bestimmten Norm entsprochen werden muss, sondern Individualität und somit Kreativität den Unterrichtsalltag bereichern können. Somit dient Inklusion nicht nur Menschen mit Beeinträchtigungen, sondern allen Kindern und Jugendlichen, mit Krisensituationen besser umzugehen - denn auch die Stärkung der Resilienz, also der psychischen Widerstandsfähigkeit, gehört zur Inklusion. Richtig umgesetzt bietet die Digitalisierung die Chance, auch hier große Fortschritte zu erreichen.
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Ansprechpartner ist Marc Schuh: ag.soziales-gesundheit@gruene-lueneburg.de
Ansprechpartner ist Friedhelm Feldhaus: ag.stadtentwicklung@gruene-lueneburg.de
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Für Frauen*, die kandidieren wollen.
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