"Auf der Autobahn 7 liegt in Höhe der Anschlussstelle Neumünster Süd ein Weihnachtsbaum." Ein Fluchtversuch, könnte man meinen, denn zur Adventszeit werden auf dieser Strecke Millionen von Nordmanntannen aus dänischen Plantagen gen Süden gekarrt, um vor Bau- und Supermärkten als Weihnachtsbäume verkauft zu werden. Und gut behandelt werden die Bäumchen meist nicht. Behandelt dagegen schon.
Der Weihnachtsbaumanbau bringt nämlich eine ganze Reihe ökologischer Probleme mit sich, derer sich umweltbewusste VerbraucherInnen bewusst sein sollten. Gleichmäßiger Wuchs und Färbung werden meist durch Einsatz mineralischen Düngers und Pestizide erreicht. Das belastet nicht nur Boden und Grundwasser, sondern auch die weihnachtlich geschmückte Stube erheblich. Der Transport, oft über große Strecken, findet fast ausschließlich mit LKW statt - mit den entsprechenden Folgen für Luft und Klima.
Bessere Weihnachtsbäume tragen mindestens ein FSC Siegel, besser noch das Logo von Naturland oder anderen Anbauverbänden. Robin Wood hält eine Übersicht entsprechender Verkaufsstellen bereit. Demnach müssen LüneburgerInnen allerdings in den Nachbarlandkreis Uelzen oder nach Hamburg fahren, um unbelastete Christbäume zu beschaffen.
Die Idee mit dem Baum im Topf ist übrigens in der Regel nicht nachhaltiger, weil die wenigsten Bäume den Schock, aus der warmen Stube nach dem Fest in den winterkalten Garten umziehen zu müssen, überstehen. Näheres dazu im Robin Wood-Magazin 4/2001.
Ansprechpartner ist Marc Schuh: ag.soziales-gesundheit@gruene-lueneburg.de
Mitgliederöffentlich. Anmeldung unter sprecher@gruene-lueneburg.de erbeten.
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