Die Wahl zum Europäischen Parlament fand am 26. Mai 2019 statt.





09.04.17 –
Zu Ostern schmecken alle Eier gut und damit es möglichst viele gibt, ist es schon lange gängige Praxis männliche Küken nach dem Schlüpfen zu identifizieren und dann durch Vergasen oder Schreddern zu vernichten. Denn sie sind in der Eierproduktion und der Hähnchenmastproduktion nicht zu gebrauchen. Auf diesen leidvollen Umgang mit den männlichen Küken haben die GRÜNEN durch einen ins Auge fallenden Infostand aufmerksam gemacht:
Jährlich werden bundesweit ca. 50 Millionen Küken unmittelbar nach dem Schlüpfen vergast o-der lebend geschreddert, weil sie für die auf Eierproduktion ausgerichtete Züchtung nicht nutz-bar sind. Sie können auch nicht schnell genug Fleisch ansetzen, um in der Hähnchenmast Verwendung zu finden.
Dieser Tod ist grausam und keinesfalls mit dem Tierschutzgesetz vereinbar!
Es gibt bereits eine von der Uni Leipzig entwickelte Technik, um das Geschlecht der Küken im Ei am dritten Tag nach der Befruchtung durch ein Mikroskop mit Laserstrahl feststellen zu können. Diese Technik führt dann evtl. zu einer Erhöhung der Kosten und Eierpreise um 1 Cent pro Ei. Die Züchter fürchten aber, dann ihre Eier nicht mehr verkaufen zu können.
Das Verfahren könnte längst Gesetz werden, aber die Bundesregierung verliert sich in Ankündigungen und hat bis heute nichts auf den Weg gebracht, um das Kükenschreddern zu verbieten. Auch wenn diese Technik noch nicht in jeder Brüterei eingesetzt werden soll, ist es durch nichts zu rechtfertigen, dass Tiere ein so qualvolles Ende finden und Alternativen nicht gefordert werden.
Eine Alternative ist die Aktion „Bruderhahn“, bei der es einen Preisaufschlag von 4 cent pro Ei gibt. Mit diesem Geld werden die männlichen Küken in tiergerechten Umständen zu Masthähnen (dann mit weniger Fleisch und Gewicht) aufgezogen.
Eine weiterreichende Maßnahme ist jedoch die Förderung zur Entwicklung von Hühnerrassen, die gleichzeitig Eier legen und Fleisch ansetzen, um die Frage der Tötung der Hähnchen gar nicht erst aufkommen zu lassen. Der niedersächsische Landwirtschaftsminister will die Methode der Geschlechterbestimmung noch dieses Jahr festlegen lassen und damit das Ende der Kükenschredderei noch dieses Jahr erreichen.
Tanja Bauschke und Inge Prestele
Am 18. April um 15 Uhr laden wir in den Paradiesgarten Privelack zu einer Veranstaltung rund um historische Nutzpflanzensorten, Saatgut und Biodiversität ein. Mit Vortrag, Praxisimpuls und Diskussion – und der Idee einer zukünftigen Saatgutbibliothek für Amt Neuhaus.
Eintritt frei – alle Interessierten sind willkommen.
Frühjahrsspaziergang für Frauen Der nächste Spaziergang nur für Frauen findet am Sonntag, 19. April, statt. Da wir nun schon einige Male durch Bardowick gegangen sind, [...]
Gäste sind nach Anmeldung bei Claudia Schmidt oder Matthias Wiebe herzlich willkommen.
Gäste nach Anmeldung an ulrich.blanck@rathaus-aktuell.de willkommen.
Mitgliederöffentlich. Anmeldung unter sprecher@gruene-lueneburg.de erbeten.
Gäste sind nach Anmeldung bei Claudia Schmidt oder Matthias Wiebe herzlich willkommen.
Gäste nach Anmeldung an ulrich.blanck@rathaus-aktuell.de willkommen.
Ansprechpartner ist Marc Schuh: ag.soziales-gesundheit@gruene-lueneburg.de
Mit den Maßnahmen des Entlastungspakets hat die Bundesregierung tief in der Mottenkiste gewühlt. Keine davon hilft der Bürger*innen [...]
Wir befinden uns mitten im größten Angriff auf Klimaschutz und Ökologie, den jemals eine deutsche Bundesregierung gestartet hat. Die Koalition [...]
Vom 29. Bis 30. Mai kommen wir zum IM/PULS – Forum für Zukunft im smartvillage Berlin zusammen. Gemeinsam wollen wir die zentralen Fragen [...]