08.05.25 –
Zur "Änderung der Richtlinie über die kulturelle Bildungsförderung in Schulen und Kindertagesstättten" sprach am 8. Mai 2025 Antje Aden-Meyer im Kreistag:
Sehr geehrte Damen und Herren,
wie wir wissen, ist kulturelle Teilhabe von Kindern und Jugendlichen immer noch maßgeblich von der sozialen Situation abhängig. Nun zur vorliegenden Neufassung der Richtlinie zur kulturellen Bildung von Schulen und Kindertagesstätten im Landkreis Lüneburg:
Bisher wurden ausschließlich kulturelle Projekte und Veranstaltungen an außerschulischen Lernorten finanziell gefördert. Was ist neu?
Danach können auch direkt an Schulen und Kitas in Kooperation mit Kulturpartnereinrichtungen und lokalen Akteurinnen und Akteuren kulturelle Projekte durchgeführt und gestaltet werden. Eine finanzielle Förderung wird gewährt. Erstmal gut und nötig; es können mehr vielfältige Angebote an den Schulen stattfinden und die Kinder und Jugendlichen profitieren davon.
Wo ist der Haken? Es stellt sich die Frage, warum - laut neuer Richtlinie - präventive Veranstaltungen, "die nicht dem Zwecke der kulturellen entsprechen", aus der Förderung rausfallen? Wer will das entscheiden? Da gehen wir nicht mit und möchten, dass dieser Passus entfernt wird.
Kulturelle Bildung trägt immer auch einen präventiven Kern in sich, im Tanz, im Schauspiel, in der bildenden Kunst und in der Medienkompetenz.
Sie ermöglicht unseren Kindern eine Auseinandersetzung mit der Umwelt, der Akzeptanz von Neuem und die Fähigkeit das eigene Leben aktiv in den Blick zu nehmen.
Es braucht Kunst und Kultur für unsere Kinder!
mit Antje-Aden Meyer (Kreitagsfraktion B’90/Die Grünen Lüneburg) und viel Raum für Austausch, Fragen und Antworten.
Ansprechpartner ist Marc Schuh: ag.soziales-gesundheit@gruene-lueneburg.de
Ansprechpartner*innen sind Pia Wiebe und Holger Tempel: ag.klima-energie-umwelt@gruene-lueneburg.de
Mitgliederöffentlich. Anmeldung unter sprecher@gruene-lueneburg.de erbeten.
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