10.06.13 –
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| Stefi Brockmann-Wittich |
Da gibt es wirklich etwas zu feiern für uns Grüne: Monsanto, einer der großen Globalplayer und Agrochemie-Riesen der grünen Gentechnik verabschiedet sich aus Europa. Er will nicht mehr "gegen Windmühlen kämpfen", so die Begründung eines Firmensprechers.
Ein Teil dieser Windmühlen waren auch die Grünen vom Ortsverband Scharnebeck, als 2007 die Landwirtschaftskammer Niedersachsen auf einem Versuchsfeld der LVA -heute LBZ- in Echem den Genmais Mon 810/6 zu Versuchszwecken anbauen wollte. (Siehe LZ vom 10.2.2007: Wirbel um Genmais)
Zusammen mit den Bienenzüchtern haben sie mit guten Argumenten die damaligen Mitarbeiter der LVA und damit die Entscheidungsträger der niedersächsischen Landwirtschaftskammer in Hannover überzeugt. Das Projekt wurde gestoppt!
Die Heilsversprechen der grünen Gentechnik-Industrie haben sich nicht erfüllt – auch nicht für die Landwirtschaft in Entwicklungs- und Schwellenländern, das haben die europäischen Verbraucher und wir Grüne erkannt.
Grüne Gentechnik bringt Geld und Macht den Unternehmen, die die Hand auf dem Saatgut haben, den Bauern bringt sie Abhängigkeit, Armut und Krankheit und der Umwelt einen nachhaltigen Schaden. Denn mit dem Eindrillen des Saatgutes wird automatisch der Einsatz des Pflanzenschutzmittels round-up, mit dem Pflanzengift Glyphosat, versprüht. Ein Totalherbizid, das nicht nur das „Unkraut" vernichtet, sondern auch die Kleinlebewesen wie z.B. Amphibien. Weltweit wird der Rückgang der Amphibien auf 60 % geschätzt.
Die Menschen in den Anbaugebieten von Gensoja, wie z.B. Argentinien und Brasilien berichten immer wieder von ihren gesundheitlichen Schäden und ihrer verzweifelten Lage des Ausgeliefertseins an die Chemie-Riesen.
Der grüne Kreisverband in Lüneburg – weint Monsanto + Co. keine Träne nach und hofft, dass auch die übrige Welt das System der vier großen Chemie-Global-Player in Sachen grüne Gentechnik durchschaut und sich ihre Unabhängigkeit bewahrt.
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