Bereits mehrfach hatte die Grünen-Politikerin die Umsetzungspläne des WKN-Berichtes kritisiert (LZ berichtete) und zu Gesprächen mit allen Betroffenen aufgerufen. ?Eine Schließung gegen die immensen Widerstände, sowohl aus Lehre, Studierendenschaft, (arbeitgebenden) Wohlfahrtsverbänden, Politik und anderen kann nicht zum Wohle der Universität und der Region umgemünzt werden. Die Uni ist bereits einem großen Veränderungsprozess unterworfen worden; hier scheinen sich nun Grenzen der weiteren Durchsetzbarkeit aufzutun?, konstatiert Staudte.
Sie appelliert daher an die Uni-Leitung sich nicht über die gewichtigen Einwendungen und Stellungnahmen verschiedenster Akteure hinwegzusetzen, sondern in weitere Diskussionen einzusteigen. ?Visionäre Stärke zeigt sich nicht nur im Durchboxen eigener Vorstellungen, man muss die beteiligten Akteure auch mitnehmen können?, so die grüne Politikerin. Dieses ist dem Uni Präsidium jedoch in jüngster Zeit nicht gelungen, wovon auch die ablehnende Haltung des Senates gegenüber einer Einführung des OTTO-Studienganges zeugt.
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