Nach Ansicht der grünen Landtagsabgeordneten Miriam Staudte muss mit allen Mitteln ein weiterer illegaler Abschuss eines Wolfs im Landkreis Lüchow-Dannenberg verhindert werden. ?Schießen -Schaufeln- Schweigen darf nicht das Motto sein,? so die Grünen-Politikerin. Staudte und ihr Kollege , der naturschutzpolitische Sprecher der Landtagsfraktion Christian Meyer, begrüßen daher ausdrücklich die deutliche Positionierung des Vorsitzenden der Kreisjägerschaft Helmut Neumann.
Die Grünen-Politiker verweisen in diesem Zusammenhang auf eine Anfrage zum Wolfmanagement, die sie bereits im November an die Landesregierung gestellt haben. Meyer kritisiert die Antwort der Landesregierung: ?Leider ist die Frage der Entschädigungen, falls Nutztiere gerissen werden, immer noch nicht geklärt worden.? Nur so könne die Akzeptanz dauerhaft gesichert werden. Entschädigungen für Wildschäden lehnen die grünen Abgeordneten allerdings ab. ?Auch wenn der Wolf keine Jagdpacht zahlt, hat er ein natürliches Recht auf Nahrungsaufnahme,? so Staudte.
Christian Meyer ergänzt: ?Das Wolfsmanagement muss endlich starten, damit der unter Naturschutz stehende Wolf sich auch dauerhaft wiederansiedeln kann. Das Land ist in der Pflicht mit intensiver Öffentlichkeitsarbeit zu einem positiven Bild des Wolfs in der Bevölkerung beizutragen.?
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Umwelt & Gesundheit
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