27.07.10 –
Die Polizei hatte die Videoaufnahmen bei den vollkommen friedlichen Protesten mehrerer zehntausend Menschen damit begründet, dass sie Informationen für ihre Einsatzplanung gewinnen wolle. Für die Aufzeichnung fehle in Berlin jedoch die Rechtsgrundlage, so ein Gerichtsprecher.
Das Verwaltungsgericht erklärte damit die langjährige Praxis, Demonstrationen auch dann mit Videokameras zu überwachen, wenn von ihnen keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit ausgeht, für rechtswidrig.
Das Gericht wertete das Beobachten der DemonstrantInnen als unzulässigen Eingriff in die verfassungsmäßigen Grundrechte auf Versammlungsfreiheit und auf informationelle Selbstbestimmung. So könnten sich möglicherweise Sympathisanten durch die Aufzeichnungen von einer Teilnahme abschrecken lassen.
Der Gerichtssprecher erläuterte die grundsätzliche Bedeutung des Urteils: Da in Bundesländern, die wie Berlin keine eigene gesetzliche Regelung des Versammlungsrechtes vorgenommen haben, das Bundesversammlungsgesetz gilt, dürfen PolizistInnen nach diesem Gesetz nur dann Aufnahmen machen, wenn erhebliche Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung bestehen. Das war bei den friedlichen Anti-Atom-Protesten deutlich nicht der Fall.
Gegen die Entscheidung ist Berufung beim Oberverwaltungsgericht möglich. Sie ist daher noch nicht rechtskräftig.
Kategorie
Wir wollen mit Euch jungen Leuten sprechen!
Kommt vorbei, es gibt Getränke, Wraps und eine Cornhole-Meisterschaft. Wir reden über Eure Wünsche für Bleckede, Sorgen vor der Zukunft oder was Euch sonst so auf dem Herzen liegt.
Und haben dabei hoffentlich ein bisschen Spaß!
MehrGäste sind nach Anmeldung bei Claudia Schmidt oder Matthias Wiebe herzlich willkommen.
Mit Anjes Tjarks/ Verkehrssenator Hamburg und Torsten Franz/ Landratskandidat Lüneburg
MehrGäste nach Anmeldung an ulrich.blanck@rathaus-aktuell.de willkommen.
Mit Julia Verlinden/Bundesebene, Umweltminister Christian Meyer/ Landesebene und Landratskandidat Torsten Franz/ Landkreis Lüneburg.
MehrAnsprechpartner ist Marc Schuh: ag.soziales-gesundheit@gruene-lueneburg.de
Mitgliederöffentlich. Anmeldung unter sprecher@gruene-lueneburg.de erbeten.
Ansprechpartnerin ist Kerstin Busching: ag.frauen-gleichstellung@gruene-lueneburg.de
Du interessierst dich für Demokratie und eine vielfältige Gesellschaft? Du möchtest neue Perspektiven kennenlernen, dich austauschen und [...]
In Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern heißt es im Herbst: Wenn Bündnisgrüne in den Landtag einziehen, können wir zusammen mit den [...]
Rekordtemperaturen von 41,8 Grad. Über 12.500 Hitzetote bisher in diesen Sommer. Fast jeder Todesfall durch Extremwetter in Deutschland geht [...]