
02.04.17 –
Anlässlich der Beschlussfassung über das Gesetz zum Verbot lauter Güterwagen am vergangenen Donnerstag erklärt Julia Verlinden, grüne Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Lüneburg und Lüchow-Dannenberg:
Es freut mich, dass das lange Engagement der Grünen im Bundestag für weniger Lärm auf der Schiene nun ein weiteres Mal Wirkung zeigt. Es wird endlich leiser entlang der Bahnschienen in Niedersachsen. Und nicht nur dort. Mit dem nun beschlossenen Gesetz kommt die lang ersehnte Regelung, dass der von Güterwagen ausgehende Lärm verringert wird. Das ist wichtig für die Gesundheit der Bevölkerung, die unter dem Lärm leidet. Es ist aber auch wichtig für die Akzeptanz des Schienengüterverkehrs – gerade auch auf der vielbefahrenen Strecke zwischen Hamburg und Hannover.
Ende des Jahres 2016 waren knapp die Hälfte der Güterwagen bereits mit leiseren Bremsen unterwegs. Das ist gut, aber noch zu wenig, denn beim Lärm gilt: Leise und laut ergibt laut - nur leise und leise ist auch leise.
Die Verlagerung insbesondere des Güterverkehrs auf die umweltfreundlichere Schiene ist Voraussetzung dafür, dass Deutschland seine Klimaschutzziele erreicht und die Straßen und die Straße von vielen LKWs entlastet werden. Dank der Arbeit meiner grünen Kolleginnen und Kollegen im Verkehrsausschuss konnten einige von der Bundesregierung geplante Ausnahmen im Gesetz deutlich entschärft werden.
Dennoch gibt es Kritikpunkte, wie ein zu geringer finanzieller Anreiz für die Umrüstung auf leise Bremsen sowie die mangelnde Umsetzung eines Systems von Lärmmessstationen an den Gleisen, damit der Lärm nicht nur theoretisch berechnet wird.
Das Thema Lärmschutz darf nicht mit der Umrüstung von Güterwagen beendet seien. Vielmehr ist es notwendig, dass zukünftig auch die Loks und die Umsetzung innovativer Lärmschutzmaßnahmen wie z.B. niedrige Lärmschutzwände in den Fokus genommen werden.
Ansprechpartner ist Marc Schuh: ag.soziales-gesundheit@gruene-lueneburg.de
Ansprechpartner ist Friedhelm Feldhaus: ag.stadtentwicklung@gruene-lueneburg.de
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