BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Grüne Lüneburg

Erika Romberg: Artenschutz nicht aussitzen, sondern umsetzen!

„Erst stirbt die Biene, dann der Mensch“, dessen ist sich Erika Romberg, Landratskandidatin von Bündnis90/Die GRÜNEN sicher. Grund genug, das Engagements des Landkreises hier deutlich verstärken zu wollen. Denn damit sieht es eher mager aus: Zwar ist der Landkreis 2011 dem Bündnis "Kommunen für biologische Vielfalt e.V.“ beigetreten, auf der Website des Bündnisses wird aber lediglich über ein schon vor 8 Jahren abgeschlossenes Projekt informiert und alle weiteren Verlinkungen führen ins Leere. Dies ergab jüngst eine Anfrage des Kreistagsmitglieds Ralf Gros im Kreisausschuss.

29.04.19 –

„Erst stirbt die Biene, dann der Mensch“, dessen ist sich Erika Romberg, Landratskandidatin von Bündnis90/Die GRÜNEN sicher. Grund genug, das Engagements des Landkreises hier deutlich verstärken zu wollen. Denn damit sieht es eher mager aus: Zwar ist der Landkreis 2011 dem Bündnis "Kommunen für biologische Vielfalt e.V.“ beigetreten, auf der Website des Bündnisses wird aber lediglich über ein schon vor 8 Jahren abgeschlossenes Projekt informiert und alle weiteren Verlinkungen führen ins Leere. Dies ergab jüngst eine Anfrage des Kreistagsmitglieds Ralf Gros im Kreisausschuss.

„Ich verstehe nicht, wieso der Landkreis in diesem für unsere Zukunft entscheidenden Bereich nicht mehr unternommen hat. Jede Autofahrer*in merkt doch, dass es kaum noch Insekten gibt, die beim Fahren auf der Windschutzscheibe kleben bleiben. Blühstreifen entlang der Kreisstraßen unter Berücksichtigung der Verkehrssicherungspflicht, auf dem Gelände kommunaler Liegenschaften und an andere Orten sind ein erster Schritt. Das kostet nicht viel, hat aber große Wirkung.“

Verwunderung zeigt Romberg auch bei der Umsetzung der Umwandlung des FHH-Gebiets Elbmarsch in ein Naturschutzgebiet. „Hier geht es zum Teil um vom Aussterben bedrohte Arten, deren Bedeutung im Ökosystem wir zum Teil noch gar nicht richtig kennen. Der Landkreis hat die Umwandlung ausgesessen, hohe Strafzahlungen drohen. Völlig unzureichende Einbeziehung der Einwohner*inneninteressen haben zu hohem Unmut in der Elbmarsch geführt. Das läuft an anderen Orten deutlich professioneller und im Einklang mit der Bevölkerung.“

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