27.04.12 –
Im Dezember 2008 hat der Bundestag die Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen beschlossen. Damit hat sich die Bundesrepublik verpflichtet, ein inklusives Schulsystem zu schaffen, in dem Menschen nicht aufgrund von Behinderungen vom allgemeinen Bildungssystem ausgeschlossen werden.
Das heißt, wir haben die einmalig historische Chance, der Seperation und der Selektion im hiesigen Schulsystem und den damit einhergehenden Ausgrenzungsprozessen, sprich der sozialen Platzzuweisung, entgegenzuwirken. Wir sind es gewohnt, Unterschiede von Menschen zu bewerten und zu ordnen, und wissen doch, dass die Vielfalt und Unterschiedlichkeit von Menschen eine Bereicherung für alle ist. Jeder Mensch ist einmalig, liebenswert und wertvoll um seiner selbst willen, nicht wegen seiner Leistungen.
Wir wissen alle und haben sicherlich auch im nahen Umfeld schon erlebt, dass frühe Differenzierungen soziale Gegensätze verstärken. Eine Lernmotivation, die auf Angst und Ausgrenzung beruht, kann nicht dem Wohl des Kindes dienen. Eine Atmosphäre der Achtung, der Anerkennung, schlichtweg der Akzeptanz sind die Parameter einer gelingenden Schullaufbahn. Die massiven Problemlagen vieler Kinder erfordern eine präventive Arbeit, die im Kontext erheblicher Ressourcenverknappung politisches Engagement und Zivilcourage erfordert.
Alle Kinder und Jugendlichen mit ihren individuellen Begabungen möglichst lange gemeinsam zu fördern, steht seit Jahren auf der Grünen Agenda. Begeisterung ist die Grundvoraussetzung fürs Lernen; das geht nicht, solange wir Paralellsysteme fahren, sprich Kinder nach "unten" schicken können.
Inklusion ist ein Menschenrecht und bedeutet, dass wir die Kinder -und zwar jedes einzelne- nach seinen Begabungen individuell und präventiv mit allen Professionen die wir haben, fördern. Das bedeutet den wirklichen strukturellen Umbau des heutigen Schulsystems und nicht den Anbau irgendwelcher Räume.
Der strukturelle Umbau
Wir sollten wenigstens anfangen. Wer wenn nicht wir?
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