01.07.15 –
In der gemeinsamen Sitzung des Verkehrs- und des Straßenbauausschusses am 30. Juni 2015 spricht Fraktionssprecherin Petra Kruse-Runge zum Aus für die Elbbrücke:
"Wir haben heute schon gehört, welche Schritte in der Vergangenheit gegangen wurden, um die Elbbrücke bei Neu Darchau zu bauen. Es ist vieles probiert worden, letztlich ist festzustellen: es hat nichts davon funktioniert.
Die vorherigen Landesregierungen oder Bundesregierungen hätten mehrfach und hinreichend Zeit gehabt, dies umzusetzen. Man muss doch einfach festhalten, dass es ein grober Fehler war, dies Großprojekt auf die Kreisebene zu ziehen. Die finanziellen Möglichkeiten des Landkreises Lüneburg werden hierdurch völlig gesprengt.
Dies betrifft dann eben nicht nur die Baukosten, sondern auch die bislang nicht berücksichtigten Folgekosten. Diese würden den Kresihaushalt über Jahre übermäßig belasten.
Alle Argumente der Opposition täuschen darüber hinweg und vertrösten und verschleppen die Entscheidung weiter. Dies ist unehrlich!
Hier noch einmal: es ist nun doch endlich an der Zeit den Mut zu fassen, ehrlich zu sein und das Projekt zu stoppen. Zwar ist der Verein Brücken bauen auch fleißig unterwegs, aber in Wahrheit ist von überall nur Ablehnung gekommen.
Es ist so, dass eine Million mehr oder weniger letztlich nicht das Entscheidende wäre. Aber die jetztigen Zahlen erreichen eine Dimension, die den Rahmen des Landkreises ganz und gar übersteigen. Nachdem so lange gewartet wurde, ist es für die Betroffenen sicher bitter.
Lassen Sie uns jetzt also endlich ehrlich mit den Menschen im Amt Neuhaus sein. Die Brücke ist nicht zu machen. Diese Brücke können wir als Landkreis nicht bauen! Lassen Sie uns das jetzt so deutlich sagen und nach anderen Wegen für Neuhaus suchen.
Gäste sind nach Anmeldung bei Claudia Schmidt oder Matthias Wiebe herzlich willkommen.
im Rahmen der Reihe "Psychische Gesundheit an Schulen"
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