


15.08.16 –
Augen zu und durch! Das scheint – trotz der vielstimmigen Lippenbekenntnisse für eine menschen- und umweltgerechte Mobilität – weiterhin die Leitlinie der Verkehrspolitik bei CDU und SPD zu sein. Mit Kosten von deutlich über 2 Mrd. Euro allein für A20 und A39 soll das europaweit längste Autobahnnetz weiter verdichtet werden – zum Schaden der Umwelt und ohne Vorteile für die regionale Wirtschaft.
Um eine volkswirtschaftliche Plausibilität zu erzeugen, werden die Kosten heruntergerechnet und der Nutzen hochgerechnet. Das jüngst von der Fachagentur für Stadt- und Verkehrsplanung „RegioConsult“ im Auftrag der Landesgrünen erstellte Gutachten belegt, dass – mit einem Nutzen-Kosten-Verhältnis von 0,85 – die Kosten der A-39-Trasse höher ausfallen werden, als der Nutzen.
Doch Wirtschaftsminister Olaf Lies von der früheren Volkspartei SPD mag sich mit den lästigen Fakten nicht beschäftigen. „Ich stehe für die A 20 und die A 39. Wir werden beide Projekte zügig weiter planen und auch bauen.“
Die grüne Lüneburger Landtagsabgeordnete Miriam Staudte und der Verkehrsexperte der grünen Landtagsfraktion Heiner Scholing stellen am 15. August zentrale Aussagen des Gutachtens in Lüneburg vor und erörtern u.a. mit Annette Niemann, der langjährigen Sprecherin des Dachverbandes der Bürgerinitiativen gegen die A39, die politischen Perspektiven des obsoleten Straßen-Dino´s.
A39 und (k)ein Ende?
Termin: 15. August, 19 Uhr (Einlass: 18.30 Uhr)
Ort: Freiraum, Salzstraße 1
Einführung: Miriam Staudte (MdL), Heiner Scholing (MdL)
Diskussion: u.a. Miriam Staudte (MdL), Heiner Scholing (MdL), Annette Niemann (Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A39)
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