


29.06.17 –
Für 15 Personen begann die Veranstaltung bereits zwei Stunden früher mit einem abenteuerlichen Ausflug durch das Innere des Schiffshebewerks. Zuerst wurde an Hand der Modelle im Informationszentrum die Funktionsweise des Gebäudes erläutert. Anschließend erfolgte mit fachkundiger Führung eine Besichtigung des Bauwerks. Es ging über Leitern, steile Treppen und schmale Stege zum "Trog" und hier weiter zusammen mit einem Schiff 60m in die Höhe. Das Ganze wurde durch Starkregen zu einer Herausforderung für alle Beteiligten. Gut zu wissen, dass unsere Bundestagskandidatin, Dr. Julia Verlinden, auch hier eine gute und souveräne Vorstellung ablieferte.
Die Vorträge und die anschließende Diskussion im Scharnebecker „Hotel Europa“ waren geprägt durch die unterschiedlichen Sichtweisen eines Professors für öffentliches Recht, insbesondere Energie-und Umweltrecht, eines Elektromeisters mit langer Erfahrung im Ökostrombereich und eines Physikers, der auch zu diesem Thema geforscht hatte. Prof. Schomerus berichtet über seine abgeschlossenen Untersuchungen zu dem bestehenden Schiffshebewerks und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten und wagte einen Ausblick auf die deutlich ergiebigeren Möglichkeiten für die geplante große Schleuse. Jürgen Bölke arbeitet als Elektromeister in Dahlenburg, war auch an den Untersuchungen der Leuphana Universität beteiligt und konnte viele praxisbezogene Hinweise zu diesem Thema geben. Heinz Bohn berichtete über seine Untersuchungen zum Thema "Schiffshebewerk als Pumpspeicher". Er hat ein Konzept für den Bau und Betrieb dieser Anlagen entwickelt, dass von seinem Arbeitgeber zum Patent angemeldet wurde. Dr. Julia Verlinden berichtete über den Stand der politischen Entscheidungsfindung.
Samtgemeindebürgermeister Laars Gerstenkorn begrüßte die Teilnehmer und wies auf die Bedeutung des Schiffshebewerks für Scharnebeck hin, besonders für den Fremdenverkehr.
Die anschließende Diskussion, an der sich auch viele gut informierte Scharnebecker Bürger beteiligten, brachte folgendes Ergebnis:
Dr. Julia Verlinden empfahl, diesen Fragekomplex durch die GRÜNEN bzw. die Bürger in Gemeinde, Samtgemeinde und Landkreis weiter zu bringen und sagte hierzu ihre Unterstützung zu. Eine GRÜNE Kampagne ist in Arbeit.
Medien
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