09.09.12 –
Was für ein Tag! Von Fähre zu Fähre radelte die Kreistagsfraktion mit vielen Gästen am Sonntag bei Bilderbuchwetter durch die Bilderbuchlandschaften entlang der Elbe und warf einen langen Blick auf die gewaltigen Probleme, die der geplante Brückenbau hier bereithält.
Viele RadlerInnen gönnten sich wie vorgeschlagen die kultige Anreise mit dem Heide-Elbe-Express zum Treffpunkt in Bleckede, darunter die Fraktionsmitglieder Detlev Schulz-Hendel und Tanja Bauschke (Foto), sowie Petra Kruse-Runge und Oliver Glodzei.
Die Fahrt mit der Bleckeder Kleinbahn geht im Genusstempo durch Wälder und Felder, und besonders die jüngsten sind begeistert über die Möglichkeit, sich während der Bahnfahrt den Wind um die Nase wehen zu lassen.
In Bleckede geht's nach kurzem Zusammenfinden und einem freundlichen Lächeln für die Presse auf die Fähre "Amt Neuhaus" und mit ihr über die Elbe nach Neu Bleckede. Die ursprünglich geplante Route über Sumte, Neuhaus und Haar wird mit Rücksicht auf die mitfahrenden Kinder um rund 10 km gekürzt. Die eine oder der andere Erwachsene mag dabei ebenfalls aufgeatmet haben.
Sportlich ist die Tour dabei eigentlich keine Herausforderung. Das Tempo ist gemächlich; niemand mag durch die Schönheit einfach hindurchrasen, und alle paar Kilometer gibt es einen kurzen informativen Stopp mit Informationen zu den Deichanlagen, zur Tier- und Pflanzenwelt, zur Geschichte oder zur den Brückenplänen. In Konau wird schließlich auf einer Wiese gepicknickt, bevor uns Fähre "Tanja" von Darchau nach Neu Darchau bringt.
Die Bürgerinitiative "Ja zur Fähre. Nein zur Brücke." begrüßt uns dort mit Getränken und Selbstgemachtem, und Ulli Stang, Sprecher der BI, erläutert noch einmal vor Ort, den geplanten Brückenverlauf und dessen vorraussichtliche Folgen.
Die werden natürlich viel plastischer, wenn man vor Augen hat, was wir hier zu verlieren drohen.
Zumindest für unsere Tour sind wir damit am Wendepunkt; die Fahrt führt uns nun auf der westlichen Seite zurück nach Bleckede, nachdem wir in Katemin Häuser gesehen haben, die der Brücke würden weichen müssen und einen Eindruck gewinnen konnten von den Verwerfungen, die der Bau auf Neu Darchauer Seite mit sich brächte.
Die wenigsten TeilnehmerInnen dieser Radtour mussten überzeugt werden, dass die Brücke ökonomischer und ökologischer Unsinn ist. Aber es war gut, die Argumente vor den vielen Diskussionen, die uns im Vorfeld der Bürgerbefragung erwarten, nochmal zu festigen. Und ganz nebenbei war es ein wunderschöner Ausflug an einem traumhaft schönen Spätsommertag.
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