
03.12.16 –
Julia Verlinden spricht auf der Landesdelegiertenkonferenz der Grünen in Oldenburg zur Aktuellen Stunde "Sauberes Wasser" und legt den Finger einmal mehr in die Wunde Fracking.
"Neben dem Thema Landwirtschaft müssen wir in dieser aktuellen Stunde auch über das Thema Fracking reden, weil es ein unkalkulierbares Risiko für Gesundheit und Umwelt ist und weil wir noch lange mit Altlasten zu tun haben werden, wenn die Verursacher schon gar nicht mehr da sind.
Wir haben als Bundestagsfraktion daher ein grünes Fracking-Verbots-Gesetz geschrieben, mit dem Fracking im Bundesbergrecht ausgeschlossen werden sollte. Leider haben wir bei der Abstimmung kaum Unterstützung von den Abgeordneten der CDU und SPD bekommen, auch von denen nicht, die sich in ihren Wahlkreisen noch gegen Fracking ausgesprochen haben.
Stattdessen hat die Groko versucht, die Öffentlichkeit zu veralbern, indem sie behauptet, es gebe gutes und böses Fracking und man müsse erst noch mehr Erfahrungen durch Probebohrungen sammeln. Was für ein Quatsch!
Nicht umsonst sind Wasserwirtschaft, Getränke- und Lebensmittelindustrie gegen das Fracking-Erlaubnis-Gesetz der Bundesregierung Sturm gelaufen, weil sie ohne sauberes Wasser ihre Geschäftsgrundlage verlieren. Sie haben gar keine Lust, dass die Erdgasindustrie Profite auf ihre Kosten macht. Wir Grünen passen immer besonders auf, wenn Profite privatisiert und die Folgen sozialisiert werden.
Sauberes Wasser ist nicht verhandelbar. In Niedersachsen kennen wir uns aus mit den Folgekosten riskanter Technologien; denkt nur an das Atommülllager in der Asse. Deswegen ist so wichtig, dass wir das Vorsorgeprinzip ernst nehmen.
Wir werden nicht aufhören, für ein echtes Frackingverbot auf Bundesebene zu streiten und -ganz wichtig- die Erdgasförderung auch ohne Fracking so streng zu regulieren, dass keine Gefahr mehr von ihr für Umwelt und Gesundheit ausgeht.
Übrigens: Schon aus Klimaschutzgründen ergibt Fracking überhaupt keinen Sinn, sondern ist kontraproduktiv. Denn um unsere Klimaschutzziele zu erreichen, müssen 2/3 der fossilen Ressourcen in der Erde bleiben. Daher ist es wichtig, dass wir unserer grüne Linie auch vor Ort in der Kommunalpolitik weiter folgen; Grüne Energiewende, Energieeinsparungen und Gebäudesanierungen statt die letzten Reste Gas aus der Erde zu pressen."
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