

19.01.25 –
Der niedersächsische Verkehrsminister Olaf Lies hat die Veröffentlichung des Planfeststellungsbeschlusses für den ersten Bauabschnitts der A 39 in Lüneburg Nord angekündigt. Dazu erklärt Julia Verlinden, Lüneburger Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen:
„Seit über 20 Jahren wehren sich Naturschutzverbände, die Klimabewegung sowie zahlreiche Bürgerinitiativen erfolgreich gegen den Autobahnneubau der A39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg, denn dieser widerspricht den Klimaschutzzielen, zerstört Naturräume sowie wertvolle landwirtschaftliche Fläche und steht für eine falsche Prioritätensetzung bei der Ausgestaltung eines zukunftsfähigen Verkehrsinfrastruktursystems.
Wir Grüne wollen die Verkehrsinfrastrukturplanung systematisch an den Erfordernissen der Mobilitätswende ausrichten: Es braucht dringend eine Sanierung und Ausweitung der Bahninfrastruktur in unserer Region. Täglich zigtausend Pendler*innen erwarten zurecht, dass Investitionen endlich zu pünktlichen Zügen und mehr Kapazitäten auf der Schiene führen.
Aber die SPD setzt weiterhin vor allem auf Beton für teure neue Straßen: Olaf Lies spricht von einem zügigen Baubeginn der A 39. Er will also 2 Mrd. Euro in einen Neubau verbuddeln, obwohl das Geld stattdessen dringend für den Erhalt der Verkehrsinfrastruktur gebraucht wird: Deutschland hat einen massiven Sanierungsstau bei seinen Verkehrswegen. Eine Vielzahl von Brücken sind marode, einige stehen kurz vor der Sperrung. Allein in Niedersachsen sind 433 Brücken bzw. Teilbauwerke an Bundesfernstraßen baufällig. 226 Teilbauwerke an Autobahnbrücken müssen bis 2035 ersetzt werden. Es muss deswegen eine deutliche Priorisierung von Sanierung vor Neubau geben. Eine teure neue Autobahn zu Lasten vom Erhalt der Infrastruktur, zerbröselnder Brücken und Menschen, die deswegen große Umwege fahren müssen, ist unverantwortlich.
Die A39 ist eines der klima- und naturschutzfeindlichsten Projekte des veralteten Bundesverkehrswegeplans aus 2016 und durchschneidet einen der größten zusammenhängenden Naturräume in Deutschland und mehrere Natura-2000- und Naturschutzgebiete. Der Ausbau der Bundesstraße 4 ist eine sinnvollere, natur- und klimafreundlichere Alternative.“
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