
22.02.17 –
Wir nehmen das Ergebnis des Dialogforums Schiene Nord ernst.
Verschiedene private und politische Interessensgruppen haben entschieden, welche Streckenvarianten realisiert werden sollen. Getragen wurde diese Entscheidung von dem Grundsatz: Ausbau vor Neubau. Für den Kreisverband Lüneburg bedeutet dies: Ausbau der Bahnlinie Lüneburg – Uelzen auf drei Gleise.
Im bereits beschlossenen Bundesverkehrswegeplan wird außerdem die Möglichkeit eingeräumt Ortsumfahrungen entlang dieser Strecke zu untersuchen. Das wären Neubaustrecken für die ein langwieriges Raumordnungsverfahren durchgeführt werden muss.
Unser Ziel ist es, dass jetzt objektiv und zügig die Machbarkeit für den Ausbau auf 3 Gleise entlang der Strecke Lüneburg – Uelzen angegangen wird.
Der Ausbau auf 3 Gleise hat für viele Menschen Vorteile. Nur dann kommt endlich ein maximaler Lärmschutz. In Ochtmissen ist der Ausbau auf drei Gleise schon seit einiger Zeit abgeschlossen. Es ist für viele um einiges leiser geworden. Bis 2020 müssen außerdem alle Waggons mit neuen Rädern und Bremsen ausgerüstet werden, was zu weiteren Lärmminderungen führt.
Für den Bereich der Lüneburger Innenstadt fordern wir außerdem eine deutliche Geschwindigkeitsbegrenzung der durchfahrende Züge und eine optimale Wartung der Gleise (Abschleifen von Unebenheiten).
„Güter auf die Schiene“ muss ernsthaft unter Berücksichtigung von Menschenschutz, Naturschutz und Klimaschutz umgesetzt werden!
Claudia Schmidt für den Kreisvorstand
Gäste sind nach Anmeldung bei Claudia Schmidt oder Matthias Wiebe herzlich willkommen.
im Rahmen der Reihe "Psychische Gesundheit an Schulen"
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