Es ist klar abzusehen, dass Vögelsen im Zuzug durch die umliegenden Metropolen liegt und für einen Zuzug attraktiv ist. Auch mit dem Erhalt unserer umliegenden schönen Landschaft ist dieses möglich ohne eine Entwicklung zu verhindern.
Hierauf ist jetzt vorausschauend zu reagieren, und zwar nicht durch unstrukturierte große Wohn- und Gewerbegebiete. Dieses ist mit ursächlich für den großen zweiten Punkt, den übermäßigen Verkehr. Für ein weiteres Wachstum des Ortes müssen wir uns vorher Gedanken machen, sonst dürfen wir uns nicht hinterher Wundern, dass wir in weiterem Verkehr ersticken. Hierbei können uns nicht über andere Aufregen, wenn wir selber immer wieder die gleichen Fehler machen. Es ist vorher gemeinsam zu klären wie es weiter gehen soll:
Wie ist mit den Bestandsgebäuden umzugehen. Wie ist der anstehende Generationenwechsel zu gestalten. Welche unterschiedlichen Wohnungen und Wohnformen sind gewünscht. Wie wachsen wir ohne unnötig auszuufern. Wie und wo soll Vögelsen wenn weiter wachsen. Was fehlt dem Ort. Wie ist das soziale Miteinander zu organisieren. Wie Integrieren wir das Ganze mit einem besseren Natur-, Wasser, Luft- und Umweltschutz. Wie schaffen wir eine für alle bezahlbare krisenfeste Energieversorgung.
Wie ist hierbei der Verkehr zu lösen, vor allen auch die großen Probleme im Bestand mit dem kreuzen von Kreisstraßen aus 4 Richtungen und einem „Autobahn-Zubringer-Schleichweg“. Wie schaffen wir lebenswerte Orte zum Wohnen und Arbeiten.
Die Bebauung in Lüneburgs Westen wird absehbar zu einem erheblichen Anwachsen des Verkehrs führen, aktuell ca. 7.500 PKW/Tag, Prognose + ca. 3.500PKW/ Tag. (genaueres in den einschlägigen Gutachten und Messergebissen).
Vögelsen wird immer mehr als Westumfahrung genutzt (missbraucht) werden, mit den bereits jetzt wahrzunehmenden Auswirkungen. Besonders betroffen sind Kinder, ältere Menschen sowie alle, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind. Sichere Schulwege und eine sichere Mobilität für alle müssen Vorrang haben. Die Schwächeren werden aktuell zum Spielball einer versäumten Planung gemacht.
Mit dem weiteren anflanschen von Neubaugebiete an den äußeren Ränder verstärken wir dieses Problem noch wissentlich und es ist damit schwierig Kritik an den äußeren Verkehrsquellen zu üben. Anstatt vorher ein Konzept zu erarbeiten wie mit den voraussehbar wachsenden Verkehren umgegangen wird, werden immer nur die Internen-Anbindungen und nicht die übergreifenden Wirkungen betrachtet. Genauso wie aktuell wieder beim Herangehen an das Gewerbegebiet Hebenkampe2 zu beobachten ist. Auch für die Überlegungen zu Wohngebiet Süderfeld 4 ist dieses zu befürchten.
Was ist passiert, wie haben wir Grünen oder auch die Gruppe (aus Grünen 3 Sitze/CDU 2 Sitze/FDP 1Sitz) reagiert. Hier ein kleiner Ausschnitt der Vorgänge:
Bereits im Jahre 2016 wies der Landkreis ausführlich auf die Problemstellung des Wachsens hin und gab klare Vorgaben, die aber ignoriert Wurden. Link folgt
MRV, die „versandete“ Bürgerbeteiligung: 2020 mit großem Interesse brachten sich viele Bürger*innen bei den Veranstaltungen ein. Es wurde ein umfangreiches Papier (240 Seiten) erarbeitet. Die großen Punkte wurden bis heute nicht angefasst.
RVF 3.0, Radförderung durch den Landkreis (LK): Durch eine Studien Gruppe der Leuphana wurden diese Maßnahmen erarbeitet und durch den LK geförderte. (>Link3) Für den gesamten Landkreis wurden die kleinen und großen Mängel gesammelt, bei denen teils mit nur kleinen Maßnahmen erhebliche Verbesserungen für den Radverkehr erreicht werden können. Dieses lief bereits parallel und zusätzlich zum MRV und sollte an für sich mit einfließen.
Ziel ist es, Fuß- und Radläufige Wege innerhalb des Ortes auszubauen oder gangbar zu machen. Hier kann oft mit kleinen Erleichterungen die Wegedurchführungen erheblich verbessert werden. Denn attraktiver interne Verbindungen verhindern auch Verkehr auf den Hauptstraßen. Hinzu kommt, dass dieses auch für sichere Schulwege wichtig ist, den teile des Ortes sind in dieser Hinsicht ziemlich abgekoppelt. Blickwinkel sollte immer aus Richtung der Schwächeren sein.
Die diversen Kleinmaßnahmen, für die es auch Fördermittel gegeben hätte, wurden im Rahmen des MRV mit angekündigt. - Link folgt
Erhöhung der Geschwindigkeit am Bahndamm nach Bardowick
Antrag bei der SG auf Verkehrsberuhigung des Weges nach Radbruch, 2023
Aufgrund der prekären Verkehrslage auf dem Ortsverbindungsweg nach Radbruch, der besonders von Berufspendlern als Schleichweg zur A39 genutzt wird, kommt es hier häufig zu gefährlichen Situationen. Fahrräder können aufgrund der geringen Wegbreite legal eigentlich nicht überholt werden. Der Weg wird aber auch als Schulwegverbindung mit dem Fahrrad nach Lüneburg genutzt. Um hier die Gefährdung zu verringern, beantragten wir als Gruppe, die Geschwindigkeit wenigstens von Vögelsen bis zu Reiterhof auf 30km/h zu verringern. Dieser Vorschlag wurde von der Samtgemeinde abgelehnt. Man begründete dieses mit den Notwendigkeiten der Feuerwehr. vgl. hier
Fahrradstraße am Kindergarten
Die Straße am Kindergarten (Brockwinkler Weg) war seit langen in äußerst schlechten Zustand. Verursacht durch einen schlechten Unterbau und viel Verkehr. Diese Straße stand ganz oben auf der Liste der Gemeinde.
Es ist schön, festzustellen, dass unser wiederholtes Drängen endlich dazu geführt hat, dass der Groschen gefallen ist. Durch Umwandlung in eine Fahrradstraße wurden es möglich, bei der Komplettsanierung erhebliche Fördermittel ca. 180.000,- €, durch die Gemeinde in Anspruch zu nehmen. Das ganze lief unter dem „Förderprogramm Stadt und Land“ und wurde auch vom LK stark unterstützt.
Die Straße am Kindergarten ist seit langen Verkehrsberuhigt (30km/h). Eine Fahrradstraße nimmt die gleiche Regelung vor. Das Überholen von Fahrrädern war vorher aufgrund zu geringer Fahrbahnbreite eigentlich auch schon untersagt, ist jetzt aber verboten.
Das nun die Fördermittel dazu dienen den Haushalt so gerade noch zu retten und wir nur knapp an einem Haushaltssicherungskonzept (HSK) vorbei gekommen sind, scheint fast niemanden aufgefallen zu sein.
Fußgängerzone Ortszentrum, Gefährdung durch wildes parken
Sicherlich ist es bequem mit dem PKW direkt vor das Geschäft zu fahren, aber die gesamt Situation sieht dieses nicht vor. Der Bebauungsplan Nr. 10, Ortszentrum, widmet diese Fläche klar als Fußgänger-Zone. Immer wieder sind Situationen zu beobachten, bei denen nicht viel fehlt, daß ein Kind oder Fahrrad angefahren wird. Bereits im MRV war dieses Thema. Im Januar 2025 traf sich dann eine Arbeitsgruppe des Gemeinderates. Die Probleme wurden Thematisiert. Nach den Besprechungen herrschte erst einmal 1,5 Jahre Stille. Vor kurzen kam es nun zu den Irreführenden und gefährlichen Beschilderungen.
Verkehrskonzept, beantragt 29.02.2024, wurde vom Gemeinderat abgelehnt, vgl. hier
Umlaufsperre am Bahndamm
Ein Problem aus dem RVF und MRV, seit 2022 wiederholt thematisiert. Eigentlich war hier zugesagt sich um eine Anarbeitung der Querung zu kümmern. Es ist schwer Nachzuvollziehen was hier vor sich geht. Das Problem ist eindeutig und es ist hier schon zu mehreren Unfällen gekommen. vgl. hier
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Wir wollen mit Euch jungen Leuten sprechen!
Kommt vorbei, es gibt Getränke, Wraps und eine Cornhole-Meisterschaft. Wir reden über Eure Wünsche für Bleckede, Sorgen vor der Zukunft oder was Euch sonst so auf dem Herzen liegt.
Und haben dabei hoffentlich ein bisschen Spaß!
MehrGäste sind nach Anmeldung bei Claudia Schmidt oder Matthias Wiebe herzlich willkommen.
Mit Anjes Tjarks/ Verkehrssenator Hamburg und Torsten Franz/ Landratskandidat Lüneburg
MehrGäste nach Anmeldung an ulrich.blanck@rathaus-aktuell.de willkommen.
Mit Julia Verlinden/Bundesebene, Umweltminister Christian Meyer/ Landesebene und Landratskandidat Torsten Franz/ Landkreis Lüneburg.
MehrAnsprechpartner ist Marc Schuh: ag.soziales-gesundheit@gruene-lueneburg.de
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