22.10.22 –
Die Grünen im Landkreis Lüneburg lehnen eine Laufzeitverlängerung der verbliebenen drei Atomkraftwerke ab. Unsere Bundesdelegiertenkonferenz in Bonn hatte einer vom Bundeswirtschaftsminister vorgeschlagenen Einsatzreserve zweier bayerischer Kraftwerke aus Staatsräson zugestimmt*. Den nun durch Kanzlermachtwort durchgedrückten Weg halten wir für falsch, riskant und aus energiepolitischer Sicht für unnötig. Dies gilt insbesondere für das nicht mehr benötigte Atomkraftwerk Emsland.
Wie unter anderen das Lüneburger Aktionsbündnis gegen Atom (LAgAtom) mit Zahlen des Betreibers RWE vorrechnet**, trägt dieses Kraftwerk nicht einmal ein halbes Prozent zum bundesweiten Strombedarf bei, wird also eher keinen messbaren Einfluss auf den Strompreis entwickeln. LAgAtom und andere Initiativen weisen aber auf den besorgniserregenden Zustand kritischer Anlagenteile und das zusätzliche Risiko, das sich aus der notwendigen Umgruppierung von Brennelementen ergibt, hin.
Das Atomkraftwerk Emsland sorgt außerdem bereits jetzt immer wieder dafür, dass Windräder abgeschaltet werden müssen und dass Biogas in bislang unbekanntem Umfang abgefackelt statt wie geplant verstromt wird. Als Nebeneffekt geht dabei auch Fernwärme verloren, die in diesem Winter bekanntermaßen dringend gebraucht wird.
Wir unterstützen daher die Einschätzung unserer Spitzenkandidierenden Julia Hamburg und Christian Meyer und ihre Forderung nach einer klaren und belastbaren Absage an die Beschaffung neuer Brennelemente sowie nach einem entschiedenen Ausbau der erneuerbaren Energien***.
* https://antraege.gruene.de/48bdk/dringlichkeitsantrag-sichere-energieversorgung-fur-denwinter-18999
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Die AG trifft sich im Grünen Büro (Schröderstraße 16, 21335 Lüneburg). Ansprechpartnerin: angelika.becher@ gruene-lueneburg.de
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