Inklusiv denken bei der Spielplatzgestaltung!

06.09.22

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die Gruppe Die PARTEI/Die Linke haben zur Sitzung des Jugendhilfeausschuss am 08.09.2022 den Antrag „Inklusiv denken bei der Spielplatzgestaltung!“ eingebracht. Ziel ist es, die Spielplätze der Hansestadt zu Orten für ALLE Kinder zu machen - unabhängig von möglichen geistigen und/oder körperlichen Behinderungen. Zu diesem Zweck soll die Verwaltung beauftragt werden, bei allen neugeplanten sowie bei Instandhaltungsmaßnahmen an bestehenden Spielplätzen in der Hansestadt barrierearme Zugänge und inklusive Spielplatzmodule verstärkt zu berücksichtigen.

Laura Schäfer, Sprecherin ihrer Fraktion für Kita, Kinder und Familie dazu: „Spielplätze sind zentrale Orte der Begegnung, der Teilhabe und des Austauschs. Es sind nicht nur Orte, an denen Kinder sich geschützt und frei zugleich bewegen können, sondern auch Orte an denen Freundschaften entstehen - sowohl zwischen Kindern als auch ihren Eltern. Spielplätze sollten ausnahmslos allen Menschen zugänglich sein und unsere Gesellschaft so abbilden, wie sie ist: bunt und vielfältig. Wir brauchen hier als Stadt ein gemeinsames und klares Bekenntnis zu mehr Inklusion und Teilhabe für alle."

Vivienne Widawski, Vorsitzende des Jugendhilfeausschuss und Mitglied der Gruppe Die PARTEI/Die Linke dazu: "Viele Spielplätze unserer Stadt sind noch weit davon entfernt, wirklich inklusiv zu sein: Tiefe Sandflächen versperren den Weg zu Spielgeräten für Kinder, die im Rollstuhl sitzen. Viele Spielgeräte sind in größerer Höhe angebracht und daher für Kinder mit motorischen Einschränkungen unerreichbar. Und auch Kinder mit Wahrnehmungsdefiziten finden kaum Spielmöglichkeiten, die ihnen helfen, räumliches Denken zu trainieren und Gefahrensituation besser einzuschätzen.“

Zum Text des Antrags

Kategorie

Kinder- und Jugendliche Stadtratsfraktion