
07.04.20 –
Die Aktienkurse sind so rasant auf Talfahrt wie noch nie, die Betriebe verunsichert und auf staatliche Hilfen angewiesen – unsere Wirtschaft ist nicht für Krisen gewappnet! Das müssen wir hinnehmen, wird uns gesagt – die „Marktgesetze“ sind aber keine Naturgesetze. Es liegt in der Hand der Menschen, ein Wirtschaftssystem aufzubauen, das sozial und ökologisch verträglich und bestenfalls sogar förderlich ist. Auf welchem finanziellen Polster der deutsche Staat sitzt, zeigt sich in den Milliardenhilfen, die nun mobilisiert werden können. So werden nach Prognosen der Bundesregierung mindestens 2 Millionen Menschen Kurzarbeitergeld bekommen - wieso also nicht gleich ein bedingungsloses Grundeinkommen erproben? Somit könnten auch Selbstständige und freischaffende Künstler*innen die Krise überstehen - und das BGE bliebe nicht nur graue Theorie. Außerdem könnte es Raum für solidarisches Handeln schaffen.
Egal ob der Einkauf für die kranke Nachbarin oder Balkonkonzerte zur Ablenkung in Zeiten der Krise: Die Leute zeigen, dass sie Lust haben, unentgeltlich zu helfen! Lasst uns diese Bemühungen doch mal in einer solidarischen Ökonomie weiter spinnen…indem wir lokal Tauschen, statt alles mit einem Geldwert zu belegen, schaffen wir Platz für bessere Beziehungen und eine gerechtere Welt! Auch hier in Lüneburg gibt es Beispiele, wie solche Konzepte schon seit Jahren funktionieren, zum Beispiel den Kleidungs-Tauschraum Die Zwiebel oder auch Formen der solidarischen Landwirtschaft.
Neben Personen aus der Zivilgesellschaft engagieren sich auch ganze Betriebe, indem sie Menschen der Risikogruppen mit Essen beliefern, für Obdachlose kochen oder beispielsweise Desinfektionsmittel statt alkoholische Getränke herstellen. Stellt euch mal vor, diese Hilfsbereitschaft würde auch in „normalen“ Zeiten bestehen – Unternehmen könnten sich am Gemeinwohl orientieren und daran gemessen sowie mit Steuererleichterungen belohnt werden. Die Gemeinwohl Ökonomie widmet sich dieser Vision mit klaren Konzepten. Daneben gibt es noch zahlreiche andere alternative Wirtschaftssysteme und -Ideen, die nur darauf warten, dass WIR sie weiterdenken und leben!
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Ansprechpartner ist Friedhelm Feldhaus: ag.stadtentwicklung@gruene-lueneburg.de
Mitgliederöffentlich. Anmeldung unter sprecher@gruene-lueneburg.de erbeten.
Ansprechpartner*innen sind Pia Wiebe und Holger Tempel: ag.klima-energie-umwelt@gruene-lueneburg.de
Ansprechpartner*innen für die Zugangsdaten sind Heike Virchow und Thomas Hoefling: ag.wirtschaft@gruene-lueneburg.de
Gäste nach Anmeldung an niklas.wolf@gruene-lueneburg.de willkommen.
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